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Unter Anlegern sind CFDs heiß diskutiert. Einige heben die Vorteile wie die niedrigen Kosten hervor. Andere weisen auf das Risiko eines Totalverlustes hin. Die Meinungen weichen stark voneinander ab. Es ist viel Halbwissen im Umlauf. Was steckt wirklich hinter diesem Finanzprodukt?

Darum lohnt sich der CFD-Handel

Immer mehr Trader eröffnen bei CFD-Brokern wie CMC, GKFX, LYNX oder IG ein Konto. Das hat gute Gründe: Im Vergleich zu Optionsscheinen sind CFDs ein simples Anlageprodukt. Ein kleiner Denkfehler und der Long-OS könnte wertlos sein. Der Händler hat aus Versehen einen zu weit entfernten Basispreis gewählt. Solche Fehler sind bei CFDs ausgeschlossen. Ein Punkt entspricht genau einem Euro. Steigt der DAX um 10 Punkte, gewinnt der Händler 10 Euro – sofern er in einen Mini-Long-Kontrakt investiert hat. Bei 7 Kontrakten wären es in diesem Beispiel 70 Euro Gewinn. Je nach Broker gibt es kleine Unterschiede. Doch diese Rechnung ist die mathematische Basis vom CFD-Handel.

Beim CFD-Trading wird eine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt. Sie beträgt 0,5 bis 10 Prozent des Kaufpreises eines Anlageprodukts. So kann der Händler mit kleinem Kapital mehr Geld bewegen. Portale, wie CFDBroker.org, zeigen: Das Anlageuniversum reicht von Aktien, Indizes, Rohstoffen bis hin zu Währungen. Quasi jedes Finanzprodukt ist als CFD handelbar. Es braucht bloß den richtigen Broker, der das Papier im Angebot hat. Im Vergleich zum reinen Aktienhandel sind Long- oder Shortpositionen möglich. Der Trader kann seine bevorzugte Richtung ohne Einschränkungen handeln.

Bei Optionsscheinen werden 10 bis 30 Euro an Gebühren plus Spread fällig. Viele CFD-Broker berechnen nur den Spread. Ein Händler kann mit Differenzkontrakten enorm viel Geld sparen. Bei fünf Trades am Tag sind es bereits 50 Euro oder mehr! Außerdem bieten die Broker ihren Kunden besondere Extras wie Chartprogramme oder Webinare.

Totalverlust mit CFDs – nur ein Märchen?

Der 15. Januar 2015 gilt als Mahnmal der CFD-Gegner. An diesem Tag verkündete die Schweizerische Nationalbank, zu finden auf snb.ch, das Ende des Euro-Mindestkurses. Die Märkte brachen ein, der Franken verlor in der Spitze fast 20 Prozent. Einer der damals führenden CFD-Broker, Alpari UK, meldete daraufhin seine Insolvenz. FXCM konnte sich knapp vor der Pleite retten. Auch die Kunden waren betroffen: Bei rapiden Kursstürzen greifen Stop-Loss-Limits erst später. Einige hatten zu viele Kontrakte gekauft, was zu hohen Verlusten führte.

Risiko- und Moneymanagement ist das beste Mittel gegen unerwartete Ereignisse. Wer eine klare Strategie entwickelt und sich an einen festen Plan hält, braucht sich keine Sorgen zu machen. Auch mit Aktien ist ein Totalverlust möglich, etwa wenn der Trader in eine Firma investiert und sie pleite geht. Generell sollte das Risiko pro Trade bei maximal 2 Prozent liegen.

Fazit: Wissen ist Trumpf

Differenzkontrakte sind ein seriöses Anlageobjekt. Das Risiko ist ähnlich hoch wie bei anderen Finanzprodukten. Um es zu mindern, bieten CFD-Broker professionelle Webinare an. Die Mühe zahlt sich aus: Wer das CFD-Trading verstanden hat, profitiert langfristig von niedrigen Gebühren.

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