Discountbroker Vergleich

Aktiendepots sind weiterhin eine der ersten und beliebtesten Anlageformen im Bereich geringerer bis mittlerer Risiken. Die Zunahme an Umschichtungen in Aktienvermögen hat sich 2016 erhöht. Hauptsächlicher Motivationsfaktor sind die niedrigen Zinssätze bis in den Negativzinsbereich, der viele andere Anlagenformen weniger attraktiv macht. Die steigende Nachfrage veranlasst Onlinebroker dazu, die Depotkonditionen zunehmend variabel zu gestalten. Im Mittelpunkt steht auch 2016 die real erwirtschaftete Kurs- oder Renditebeteiligung nach Abzug aller Kosten. Laufende Depotkosten werden von nahezu keinem Anbieter mehr erhoben. Auch Haus- und Filialbanken werben zunehmend mit kostenlosen Aktiendepots. Gebühren fallen bei allen Anbietern an. Sie stellen das entscheidende Merkmal dar, das dem persönlichen Anlage- und Handelsverhalten angepasst werden muss.

Allgemeine Entwicklung und Bewegungsspektrum

Zwei politische Ereignisse beeinflussten die Aktienmarktentwicklung 2016 entscheidend. Der in der Abstimmung beschlossene Ausstieg Großbritanniens aus der EU, abgerufen von spiegel.de, und die Wahl des neuen US-amerikanischen Präsidenten, Ergebnisse auf potus.com, riefen so einmalige wie untypische Marktbewegungen hervor. Insgesamt bestätigte sich 2016 der Trend zur höheren Volatilität an den Weltbörsenplätzen. Das hohe Bewegungsspektrum der Kursnotierungen und Dividenden ließ die Anzahl individueller Handelsaktivitäten in den Aktiendepots steigen. Abhängig vom Anlagevolumen und der Anzahl der Titel wirkten sich Handelsgebühren stark auf die realen Erträge bei Verkauf und Dividendenausschüttung aus. Wer in den sogenannten Kursrallyes durch Kauf und Verkauf profitiert oder mit Limits arbeitet, konnte 2016 bei der passenden Anbieterauswahl in seinem Aktiendepot bis zu achtzig Prozent Kosten pro Jahr sparen.

Depot- und Gebührenmodelle

Entscheidender Kostenfaktor sind bei fast allen Anbietern von Aktiendepot die Gebühren pro Order. Wie in jedem anderen Markt locken Banken und Broker mit Sonderangeboten und zeitlich begrenzten Aktionen. Die hohe Volatilität hat auch 2016 den Trend beschleunigt, mit vergünstigten Einstiegsangeboten Kunden zu gewinnen. Wenn eine transparent gehaltene Prüfung nach Ablauf der Sonderkonditionen positiv verläuft, ist die Mitnahme der Konditionen bei vielen Anbietern anlegerfreundlich. Die Kostentransparenz ist ein herausragendes Merkmal unter den Anbietern. Der Diversifizierung des Markts in Angebot und Handel begegnen Aktiendepotanbieter mit flexiblen Kostenmodellen. Im Grundprinzip folgt die Bewerbung der Depotbedingungen dem Grundsatz „keine versteckten Kosten“. Wichtiges Entscheidungskriterium stellt die prozentuale oder fixe Ordergebühr dar.

Markttests und Anbieterbeispiele

Vergleichs- und Testportale im Internet haben auch 2016 die Angebote und Entwicklungen der maßgeblichen Banken und Broker verfolgt; der Vergleich von Aktiendepot.biz zeigt es. In die Einstufungen und Rankings fließen außer den Kosten Faktoren wie Angebotsumfang, Ausführungszeiten, Erreichbarkeit und Service ein. Als Bewertungsgrundlagen können bezüglich der Gebühren immer nur Beispieldepots verglichen werden. In mehreren voneinander unabhängigen Testportalen haben sich 2016 immer wieder Flatex, LYNX, Onvista Bank und die Targo Bank als führende Discountanbieter platziert. Zu den 2016 durch interessante und im Einzelfall eventuell lohnenswerte Einstiegsangebote aufgefallene Broker zählen Comdirect, Consorsbank und ING-Diba.

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